Ein Mitarbeiter öffnet den falschen Anhang. Minuten später sind Ihre Systeme verschlüsselt, die Produktion steht, und auf dem Bildschirm erscheint eine Lösegeldforderung. Parallel läuft die 72-Stunden-Uhr der DSGVO, und die Haftung landet bei Ihnen. Die Cyberversicherung fängt genau das auf.
Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne. Gerade KMU sind das bevorzugte Ziel, weil sie schlechter geschützt und schneller zahlungsbereit sind.
Werden Kunden- oder Mitarbeiterdaten gestohlen, haften Sie gegenüber jedem Betroffenen (Art. 82 DSGVO), dazu drohen Bußgelder bis zu 20 Mio. € oder 4 % Ihres weltweiten Jahresumsatzes.
Angreifer verschlüsseln Ihre Daten und fordern Lösegeld, oft gepaart mit der Drohung, sensible Daten zu veröffentlichen. Ob zahlen oder nicht: Beides kostet, beides ist ein Krisenfall.
Der teuerste Schaden ist selten das Lösegeld, es ist der Stillstand. Kein Zugriff auf Systeme, keine Produktion, keine Rechnungen. Jeder Tag Ausfall frisst Umsatz und Vertrauen.
Vom harmlosen E-Mail bis zur persönlichen Haftung, ein realistischer Zeitverlauf:
Eine täuschend echte E-Mail, ein Anhang, ein Link. Die Schadsoftware ist im Netzwerk, oft unbemerkt, während sie sich still ausbreitet.
Server, Backups, Kundendaten, gesperrt. Der Betrieb steht. Auf den Bildschirmen: eine Lösegeldforderung in Kryptowährung, mit Countdown.
Ohne Cyberpolice fehlt das eingespielte Krisenteam. Sie verhandeln selbst, unter Zeitdruck, und wissen nicht, ob nach Zahlung die Daten wirklich zurückkommen.
Sind personenbezogene Daten betroffen, müssen Sie das Datenleck binnen 72 Stunden melden. Danach beginnen Behördenprüfung, Bußgeldrisiko und die Information aller Betroffenen.
Wiederherstellung, Ertragsausfall, DSGVO-Bußgeld, Schadenersatz an Kunden, und die Frage, ob die Geschäftsführung ihre Sorgfaltspflicht verletzt hat (dann wird auch die D&O relevant). Mit Cyberversicherung übernimmt das ein Profi-Team ab Stunde eins.
Cyberversicherung ist mehr als Geld, sie liefert im Ernstfall das Team, das den Schaden begrenzt. Man unterscheidet Eigenschäden (bei Ihnen) und Drittschäden (bei anderen).
Cyberpolicen unterscheiden sich stark im Kleingedruckten, bei Lösegeld, Betriebsunterbrechung, Wartezeiten und Obliegenheiten. Wir vergleichen für Sie am Markt und achten darauf, dass die Deckung zu Ihrem Betrieb passt.
Das NISG 2026 setzt die EU-Richtlinie NIS2 in Österreich um. Für rund 4.000 Unternehmen entstehen verbindliche Pflichten, und die Verantwortung liegt persönlich bei der Geschäftsführung.
Und das Entscheidende: Verletzen Leitungsorgane ihre Aufsichtspflicht über das Risikomanagement, haften sie persönlich. Damit wird aus einem IT-Thema ein Fall für Cyber- und D&O-Versicherung zugleich. Wir prüfen, ob Sie betroffen sind, und schließen die Lücke, bevor sie zum Problem wird.
Ransomware, Datenschutzhaftung, Betriebsstillstand: die wichtigsten Cyber-Fragen kurz beantwortet.
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Eine gute Cyberversicherung deckt Eigenschäden, Betriebsunterbrechung, Wiederherstellung von Daten und Systemen, IT-Forensik, Krisenkommunikation und je nach Police Lösegeldzahlungen, sowie Drittschäden, also die Datenschutzhaftung gegenüber Betroffenen und Ansprüche Dritter nach einem Datenleck.
Je nach Bedingungen ja. Viele Cyberpolicen übernehmen die Kosten der Erpressung und binden spezialisierte Krisenteams ein, die die Verhandlung führen und die Systeme wiederherstellen. Weil sich die Bedingungen stark unterscheiden, lohnt sich der genaue Vergleich, genau den machen wir für Sie.
Bußgelder nach der DSGVO können bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen. Hat die Geschäftsführung ihre Aufsichtspflichten verletzt, droht zusätzlich die persönliche Organhaftung. Genau hier greifen Cyber- und D&O-Versicherung ineinander.
Das NISG 2026 ist seit 1. Oktober 2026 in Kraft und weitet die Cybersicherheitspflichten auf rund 4.000 österreichische Unternehmen in 18 Sektoren aus. Leitungsorgane haften persönlich für die Aufsicht über das Risikomanagement, und es drohen Strafen bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. Wir prüfen im Gespräch, ob Sie betroffen sind.
Technische Sicherheit senkt das Risiko, beseitigt es aber nie. Kein Virenschutz stoppt einen unbedachten Klick oder eine neue Angriffsmethode. Die Cyberversicherung übernimmt dann, wenn die Technik versagt, mit Geld und, mindestens ebenso wichtig, mit einem Krisenteam ab der ersten Stunde.
In einem kostenlosen, unverbindlichen Gespräch prüfen wir Ihr Cyberrisiko, klären Ihre NISG-Betroffenheit und finden die Police, die im Ernstfall wirklich hält. Ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Unverbindlich & vertraulich, für Ihren Betrieb.